Kirchliche Begleitung
Warum?

Der Beruf des/der Religionslehrer*in erfordert eine eigene Haltung gegenüber den Grundsätzen christlicher Glaubensinhalte und der evangelischen Kirche. Bei diesem Lernweg unterstützt die EKiR Studierende auf dem Gebiet ihrer Landeskirche von Anfang an verlässlich und lädt sie zur Vernetzung ein.

Im Hintergrund der Einführung des kirchlichen Begleitangebots steht u.a. der bei Studierenden empirisch aufgezeigte Wunsch bzw. Bedarf nach einer solchen Begleitung (vgl. Lück, Christhard, Religion studieren. Eine bundesweite empirische Untersuchung zu der Studienzufriedenheit und den Studienmotiven und -belastungen angehender Religionslehrer/innen, Berlin 2012, insbesondere S. 122-17, 123: Studienergänzende Maßnahmen; S. 161-180; Lück, Christhard, Die rheinische ReligionslehrerInnenbefragung 2013).

Die Angebote der Kirchlichen Begleitung öffnen leistungs- und bewertungsfreie Räume für religiöse Biographiearbeit, für persönliche Gespräche und Austausch in Kleingruppen, die eigene religiöse Identität weiter zu entwickeln.

Zudem geht es ums Kennenlernen der religionspädagogischen Infrastruktur, die die EKiR zur Begleitung während der gesamten späteren Berufstätigkeit vorhält (dazu hier mehr).

Die Formalitäten rund um die Beantragung der vorläufigen Vokation zu Beginn des Vorbereitungsdienstes sollen nicht der erste strukturierte Kontakt zur Kirche sein.

Am jeweiligen Hochschulort ist der/die Studierendenpfarrer*in der Evangelischen Studierendengemeinde (ESG) verlässliche kirchliche Ansprechpersonen für Studierende in Lehramtsstudiengängen Evangliesche Religion. Die Begleitung erfolgt sowohl in Gruppenangeboten als auch individuell.

In den Evangelischen Studierendengemeinden (ESGn) können Studierende Evangelische Religion „Kirche“ als Gemeinschaft junger Erwachsener erleben und mitgestalten.